
Den Gazastreifen gab und gibt es nicht nur überirdisch. Im Lauf der Herrschaft der Hamas entstand regelrecht ein zweiter Gazastreifen, der unterirdisch angelegt wurde. Er sollte dann kurz nach dem Terrorakt am 07.10. 2023 eine besondere Rolle für die Hamas als Versteck für die aus Israel entführten Geiseln übermehmen. Wie aber kam es zu diesen Tunneln, welche Funktion verlieh ihnen die Hamas? Woher kam ein Großteil des Geldes, um diese Bauten zu finanzieren?
Die Karte links zeigt mit den roten Linien das Tunnelnetz unter Gaza welches durch israelische Soldaten nach dem 07. Oktober 2023 entdeckt wurde, um das man aber schon seit langer Zeit weltweit wußte. Insbesondere unter Gaza-Stadt (im oberen Bereich der Karte zu sehen) war dieses Tunnelsystem weit verzweigt und ausgebaut. Ein Großteil dieser Tunnel wurde durch die Israelische Armee inzwischen zerstört.
In diesem Tunnelsystem wurden Waffen, zumeist gekauft im Iran, versteckt und sie dienten bei Einsätzen der israelischen Armee den Hamasterrroristen als Versteck, nicht den Zivilisten. Auch dineten die Tunnel der Führungsriege der Hamas als Kommandozentrale.
Nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 07. 10. 2023 wurden hier viele der Geiseln versteckt, gefoltert, vergewaltigt und ermordet.

Diese Tunnel dienten jedoch auch noch einem weiteren Zwecken. Sie waren unterirdische Zugänge vom Gazastreifen aus nach Ägypten und besonders nach Israel.
Von Ägypten her schmuggelte die Hamas Lebensmittel und Medikamente (nicht für die Zivilisten), Waffennachschub und Kämpfer für die eigenen Reihen.
Über einen weiteren Tunnel, der unter den Grenzanlagen nach Israel gegraben worden war, brachte man Terroristen und andere Hamasleute nach Israel.
Die Zugänge zu diesen Tunneln verbarg die Hamas perfiederweise zumeist unter zivilen Gebäuden. Dies waren zum Beispiel Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und auch Moscheeen. Auch ihre Waffenlager waren oft in oder unter solchen Gebäuden untergebracht.
Selbst unter dem Hauptgebäude der UNRWA, dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge, hat die israelische Armee nach eigenen Angaben den Zugang zu solch einem Tunnelsystem gefunden. Israel wirft Mitarbeitern dieser Organisation der UN Terrorunterstützung vor.
(siehe Video links)
In diesem Video links sehen sie, wie die israelische Armee in die Tunnelsysteme vorstößt.
(nach dem 07. Oktober 2023)
Wie wurde der Bau dieser Tunnel finanziert, da im Gazastreifen seit langer Zeit die Wirtschaft in Gaza nicht in Gang kommt und immerwieder Berichte von Notständen unter der Zivilbevölkerung kursieren?
1,36 Milliarden Euro sind bis jetzt in etwa allein durch die EU in die Palästinensichen Gebiete geflossen, ein erheblicher Teil davon nach Gaza. Nicht wenige Berichterstatter und auch EU-Politiker hegen den Verdacht, dass eine nicht geringe Höhe dieses Geldbetrages für den Bau der Tunnel, für Waffenbeschaffung und Ausbau der Hamassstruktur abgezweigt wurde. Trotz dieser angemeldeten Zweifel verweigert die EU-Kommussionspräsidentin Ursula von der Leyen die Herausgabe der Akten, die Klarheit schaffen könnten. Und trotz der Zweifel und anstehenden Fragen verabschiedete die EU erst kürzlich ein erneutes Hilfsprogramm allein für den Gazastreifen in Höhe von 900 Millionen Euro zum Wiederaufbau der zivilen Infrastruktur. Niemand kann garantieren, dass nicht wiederum ein erheblicher Teil dieses Geldes von der Hamas abgezweigt und für den Ausbau von Terrorstrukturen verwendet wird. Man zahlt das Geld an ein Gebiet, dass von einer Terrororganisation islamistisch regiert wird, aus. In Syrien läuft es nicht anders. Will man sich damit vom Terror vor der eigenen Haustür loskaufen? Das wird nicht funktionieren! Und den Terror haben die Israelis ohnehin vor ihrer Haustür! So lautete und lautet jedenfalls die Warnung vieler Terrorismusexperten und Exiliraner.
Auch aus dem Iran flossen und fließen Milliardenbeträge an die Hamas. Das Mullahregime gilt als Haupgeberquelle für Hamas, Hisbollah im Libanon, die Huthikämpfer im Jemen und den weltweiten Terror gegen den Westen.